3D-Druck – auch additive Fertigung genannt – ist und bleibt ein fundamentaler Baustein in der Gegenwart der Zahntechnik. FDM & Resin 3D-Drucker sind auch 2026 nicht aus Dentallaboren mehr wegzudenken sind. Bereits seit über einem Jahrzehnt ist der Hype und die Begeisterung für die Vorteile, die der 3D-Druck für die Zahntechnik mit sich bringt, unübersehbar. Es ist unstrittig, dass der 3D-Druck im Dentalbereich aufgrund seiner Wirtschaftlichkeit und Effizienz dieses Jahr erneut ein Schlüsselfaktor für innovatives und zielstrebiges Arbeiten sein wird. Dabei verlief der Start in der Branche alles andere als vielversprechend; viele Rückschläge musste der Dentaldruck miterleben.
Dental 3D-Druck: 10 Jahre voller Höhen und Tiefen
Zu Beginn erlebte der 3D-Druck in Dental- und Praxislaboren einen begeisternden Aufschwung, da erschwingliche Drucker, wie z.B. der Elegoo Saturn 3 Ultra und dentalspezifische Materialien den Einstieg in einen digitalen Workflow ermöglichten. Viele Dentallabore wagten den Schritt zum 3D-Druck und wollten so ihre Produktionsprozesse für Modelle, Bohrschablonen, Schienen und Provisorien beschleunigen. Natürlich war auch die vermehrte Verwendung von Intraoralscannern ein Grund, warum viele Dentallabor – Inhaber gezwungen waren mit 3D-Druck zu arbeiten. Jedoch resignierte der Aufschwung schnell, da instabile Materialien und ein hoher Wartungsaufwand den Einstieg erschwerte. Fehlendes Fachwissen bremste die Integrierung des Dentaldrucks und schreckte vor der Weiterentwicklung zunehmend ab. So rief beispielswiese der NextDent 5100 eine große Begeisterung in der Szene hervor, welcher jedoch von der schwankenden Druckqualität und Softwareproblemen gebremst wurde. Die Zahntechnik benötigte eine Genauigkeit, welche die Technik schlichtweg noch nicht liefern konnte. Zwischen 2018 und 2021 nahm die Professionalisierung zunehmend Fahrt auf. Bessere Software, Druckerqualität und neue Materialien schafften eine erneuten Begeisterung. Ein steigender Wettbewerbsdruck durch Investitionen in neue Systeme brachte viele Labore vor neue wirtschaftliche Herausforderungen. Vorteile, wie zum Beispiel das präzise Arbeiten mit FDM 3D-Druckern und dessen kostengünstigem Materialien, brachten den Dental 3D-Druck wieder zurück ins Geschäft. Ebenso wurde die Handhabung und Integration in den laufenden Betrieb benutzerfreundlicher. 3D-Druck gewinnt im Dentalbereich zunehmend an Bedeutung. 2026 ist daher weiterhin mit einem Wachstum des 3D-Druckmarktes im Dentalbereich zu rechnen.
Chancen für Dental 3D-Druck
Dentaler 3D-Druck bietet eine stetig wachsende Professionalisierung. Für Dental- und Praxislabore ist dies ein wichtiger Baustein der Wettbewerbsfähigkeit. Die Vorteile, die ein integriertes 3D-Drucksystem mit sich bringt, werden nach und nach auf dem Markt greifbarer. Viele Hersteller arbeiten tagtäglich an neuen innovativen Materialien. Die anfänglichen Probleme, die es zum Beispiel bei der Herstellung von Schienen gab, werden 2026 immer weniger werden. Gedruckter Zahnersatz wird stabiler werden und gleichzeitig werden die Workflows in den 3D-Druckverfahren immer weiter optimiert werden.
Präzises Arbeiten: Der Dentaldruck bietet den Laboren eine schnelle Methode in der Herstellung von Brücken, Prothesen und Zahnkronen. Die hergestellten Zahnersatzlösungen können in ihrer Ästhetik und Passgenauigkeit zunehmend überzeugen, da der 3D-Druck bestens auf individuelle Anforderungen und Anwendungen ausgelegt ist. Die Duktilität und Haltbarkeit der Materialien wird zudem immer besser. Komplexe Hinterschnitte können im 3D-Druck im Vergleich zur Frästechnik ohne großen Aufwand realisiert werden.
Weniger Kosten: Beim 3D-Druck entstehen weniger Abfallprodukte aus der Produktion, da das verwendete Material fast ausschließlich für das Modell verwendet wird und man bei der Frästechnik aus einem vollen Blank fräst. Man fertigt eben additiv und nicht subtraktiv und hat dadurch einen effizienteren Materialeinsatz. Dies hilft dabei, die gesamte Produktionskette kosteneffizienter zu gestalten und die laufenden Ausgaben zu senken. Hinzu kommt, dass das digitale Arbeiten eine auf den jeweiligen Patienten besser angepasste Methode ist, um Kosten und Materialeinsatz im Vorfeld besser kalkulieren zu können. Im Vergleich zur Frästechnik kann Dental-3D-Druck meist pro Bauteil deutlich günstiger sein.
Schnelle fehlerfreie und reproduzierbare Produktionsketten: Die eigenständige Arbeitszeit zwischen Gipsmodellen und Resin 3D-Druckmodellen unterscheidet sich kaum. Zudem sind Gipsherstellung und 3D-Druck in der Anfertigung eines einzelnen Modells in ihrer Produktionsgeschwindigkeit mittlerweile vergleichbar. Im direkten Duell hat der Resin-Druck jedoch einen Vorteil in der Anfertigung ganzer Serienmodelle. So können in einem einzelnen Auftrag zwischen bis zu 10 Modelle gleichzeitig hergestellt werden. Der Dental 3D-Druck kann also in kürzerer Zeit mehr produzieren. Grundsätzlich ist die Fehleranfälligkeit in der digitalen Arbeit auch deutlich geringer und noch wichtiger: Man kann im Nachhinein alles nachvollziehen, da die komplette Arbeit digital gespeichert bleibt. Wiederkehrende Patienten können somit effizienter behandelt werden.
3D-Druck ist überall eine Schlüsseltechnologie, wo maßgeschneiderte Produkte, geringe Losgrößen und hohe Präzision gefragt sind. Damit ist der Dentaldruck 2026 aus der Zahntechnik kaum mehr wegzudenken. 3D-Druck stellt einen wichtigen Bestandteil in der Zahntechnik dar, welcher in Zukunft einen noch besseren digitalen Workflow und eine erhöhte Effizienz sicherstellen wird. Durch die hohe Innovationdynamik der Technik, sowie eine breite Anwendungspalette in Dentallaboren und Zahnpraxen, zeigt die Marktentwicklung weiterhin ein starkes Wachstum. Besonders im FDM-3D-Druck ist ein starker Wachstum zu betrachten. Die Fertigung von Modellen und Löffeln mittels Filament 3D-Druck ist eine kostengünstige und gesundheitsfreundliche Alternative zum Dental Resin 3D-Druck. Innovation ein fester Bestandteil und wird in Zukunft immer mehr Anwendungen ermöglichen können. Doch ohne das Know-how über die Anwendung von 3D-Druckern in der Zahntechnik kann einiges schiefgehen.
Zu Beginn des Hypes um den Dentaldruck störten lange Wartezeiten beim Einrichten, viele Software-Updates und Firmware-Probleme. Es fehlte eine konstante Begleitung beim Einrichten und Warten der Geräte, was eine reibungslose Eingliederung des Dentaldrucks in den laufenden Betrieb erschwert. Im Laufe der Zeit entwickelten sich die 3D-Drucker weiter und ein nötiges Know-how ist erforderlich, damit die Drucker den Prozess auch bereichern können. Aus diesem Grund bieten wir herstellerunabhängig unsere Expertise an; sei es bei der Einrichtung des Druckers oder im laufenden Prozess. Sie können so von 10 Jahren Expertise mit den verschiedensten 3D-Druckern profitieren.